DER Campus LIVE-Event: Abu Dhabi mit Vortour Malediven
Vom 30. November bis zum 09. Dezember 2016 war ich mit DER Touristik auf den Malediven und in Abu Dhabi unterwegs. Meine Tour startete mit Etihad ab München via Abu Dhabi auf die Malediven. Was vielleicht ganz wichtig ist zu erwähnen, dass man bei der Etihad 23kg Freigepäck als Economy-Passagier hat und nicht, wie beim direkten Konkurrenten Emirates, 30kg. Ob 30kg oder nur 23kg ist aber eigentlich auch relativ egal, wenn einem weitere Transferflüge mit dem Wasserflugzeug bevorstehen, denn dort sind lediglich 20kg Freigepäck gestattet. Ich denke, dies ist ein ganz wichtiger Punkt, den man bei Buchungen von Inseln, die mit dem Wasserflugzeug erreichbar sind, berücksichtigen sollte.

Ansonsten sind Flüge mit dem Wasserflugzeug schon ein besonderes Erlebnis, wenn die Piloten einen barfuß von Insel zu Insel zu fliegen. Oftmals ist es auch möglich bei ,,Boots-Inseln“ einen Transfer mit dem Wasserflugzeug hinzu zu buchen, was ich absolut empfehlenswert finde, da gerade auch diese besondere Anreiseart die Malediven ja irgendwie ausmacht und der Ausblick einfach gigantisch ist.
Viel Grün und großer Kids Club
Erstes Ziel unserer Vortour war das Sun Siyam Irusfushi *****, wo wir alle in schönen Wasserbungalows gewohnt haben. Das Sun Siyam ist sehr tropisch gehalten und hatte für mich, durch das viele Grün auf der Insel, etwas Balinesisches an sich. Die Insel bietet auch einen sehr großen Kids Club an und ist somit ein Ziel, was sich nicht nur für Paare, sondern auch für Familien eignet.
Viele chillige Plätzen, um die Insel zu genießen
Am nächsten Tag wechselten wir dann in das Hotel Velassaru ***** - mein Lieblingshotel. Auch dort wohnten wir wieder im Wasserbungalow mit sehr stylisher Einrichtung. Insgesamt ist das Hotel eher in hellen, freundlichen Tönen und sehr stylish gehalten. Man findet überall chillige Plätzchen, wo man perfekt die Insel genießen kann. Zudem bietet das Hotel jeden Abend einen Sunset-Cruise mit dem Dhoni gegen einen geringen Aufpreis an.
Mit Abstand das türkiseste Wasser
Drittes Übernachtungshotel unserer Reise war dann das Anantara Dhigu *****. Hier war meines Erachtens das Wasser mit Abstand am türkisesten. Das Anantara Dhigu, welches für Familien gedacht ist, liegt direkt neben dem Anantara Velhi *****, welches nach dem Adults-Only Prinzip ausgerichtet ist. Zwischen den beiden Inseln verkehrt eine kleine Fähre, so dass man die Einrichtungen beider Hotels nutzen können. Auch dürfen bis abends Familien im Anantara Velhi einkehren. Erst ab Sonnenuntergang ist es also richtig kinderfreie Zone. Was ich im dem Anantara Velhi eine besonders süße Idee fand, ist der Hochzeitsreisenden-Zaun. Hier können sich alle Honeymooner mit ihrem persönlichen Herzchen am Zaun verewigen.
Richtig cool: Personalisierte Schilder zum Mitnehmen
Der Abschluss der Vortour fand dann im Atmosphere Kanifushi ***** statt. Hierbei handelt es sich um eine besonders lange, schmale Insel (2km lang, 90m breit). Die Gäste wohnen alle ausschließlich in Beach Villen. Zimmernummern braucht man sich hier nicht großartig zu merken, da ein Schild mit den Namen der residierenden Villa-Gästen direkt am Eingang angebracht ist – eine geniale Idee und gleichzeitig eine kleine Aufmerksamkeit, mit der das Hotel direkt einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Schilder dürfen die Gäste später auch als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Die kleinen Dinge machen den Unterschied
Was mir ebenfalls besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, dass es das einzige Hotel war, wo wir nicht mit einem ,,Standard-Welcomedrink“ begrüßt wurden, sondern Malediven-gemäß eine Kokosnuss serviert bekamen. Es sind eben die kleinen Dinge, die den Unterschied zwischen dem einen guten 5-Sterne Haus und dem anderen sehr guten 5-Sterne Haus ausmachen.
Höherer Hotelstandard als anderswo, makelloser Service
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle vier Hotels wirklich top waren und es wirklich rein gar nichts zu kritisieren gibt. Über Essen, Sauberkeit, Service usw. habe ich hier bewusst nicht viel geschrieben, weil es bei allen Hotels perfekt und makellos war. Das Niveau von 5-Sterne Hotels liegt im Indischen Ozean meiner Meinung nach ohnehin viel höher, als in vielen anderen Urlaubsregionen weltweit, was sich natürlich auch am höheren Preis bemerkbar macht, der aber gerechtfertigt ist, wenn man die Exklusivität des Ziels und der Resorts bedenkt! Ich würde übrigens jedem, der sich zu solch einer besonderen Reise entschließt, nahelegen All inclusive zu buchen, da die Nebenkosten vor Ort mitunter doch recht hoch sind.
Das Campus Event in Abu Dhabi
Nach den Malediven stand dann das Campus Event an sich in Abu Dhabi auf dem Programm. Dort haben wir mit herrlichem Blick auf die Sheikh-Zayed Moschee im Fairmont Bab al Bahr***** gewohnt. Das Hotel ist von außen futuristisch und von innen sehr stylish gehalten und bildet einen guten Ausgangspunkt zur Corniche, Yas Island, Saadiyat Island und vielem mehr.
Ein Muss: Besuch der Sheikh Zayed Moschee
Ein Besuch der Sheikh Zayed Moschee ist in Abu Dhabi quasi Pflichtprogramm und darf auf keinen Fall fehlen. Die Besichtigung der Moschee ist kostenfrei und an sich recht unproblematisch solange man sich – insbesondere als Frau – an die strengen Kleidungsvorschriften hält. Es dürfen absolut keine Körperkonturen erkennbar sein, d.h. lange Hose und langes Shirt genügen noch lange nicht!
Formula Rossa: Derzeit schnellste Achterbahn der Welt
Neben der Sheikh Zayed Moschee hatten wir dann auch der Ferrari World direkt neben der Formel 1 Rennstrecke auf Yas Island einen Besuch abgestattet. Highlight ist hier die „Formula Rossa“, die derzeit schnellste Achterbahn der Welt (Beschleunigung auf 240km/h).

Der Eintritt in die Ferrari World kostet übrigens 70 Euro pro Person. Nicht gerade wenig für einen Freizeitpark, dafür war es aber weitaus leerer als es z.B. in unseren Freizeitparks der Fall ist.
Abu Dhabi: Für Sensations-Suchende im Schatten Dubais
Insgesamt muss man zwar sagen, dass Abu Dhabi für Sensations-Suchende im Schatten Dubais steht. Abu Dhabi ist aber perfekt für diejenigen, die nicht unbedingt auf der Suche nach Superlativen sind und es einfach entspannter und relaxter mögen und nicht die laute Hektik einer Metropole benötigen. Selbstverständlich spricht der deutlich geringere Preis für Hotelübernachtungen in Abu Dhabi auch für sich. Das Wetter war übrigens mit ca. 29°C für Dezember auch spitzenmäßig…selbst abends und nachts musste ich nicht Gebrauch von meinen langärmligen Sachen machen. Abu Dhabi ist also wirklich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert!

Sollte nun auch Ihr Interesse an den Malediven und/oder Abu Dhabi geweckt sein, sprechen Sie mich gerne an.
Von Alexandra Stock
Reisezeitraum Dezember 2016
#Malediven #Abu Dhabi #Etihad #Sheikh Zayed Moschee #Formula Rossa